Leben Hunde wirklich im Hier und Jetzt?

Hund bei der Meditation. KI-generiertes Bild
Hund bei der Meditation im Hier und Jetzt

 

Es klingt schön. Fast ein bisschen erleuchtet. Hunde als meditatives Vorbild: mit ihrer wundervollen Art, im Hier und Jetzt zu leben.

 

Immer wieder heißt es, Hunde sorgten sich nicht um das Gestern und Morgen. Sie sind so ganz gegenwärtig im Gegensatz zu uns. Kleine pelzige Zen-Meister eben …

 

Nun ja, sicher hat das damit zu tun, dass sie nicht so viel Verstand haben wie wir Menschen. Sie können deshalb nicht in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen.

 

Wirklich? Schauen wir doch einmal genauer hin!

 

Ich lebe inzwischen mit meinem zweiten Hund. Und sicher können Sie meine Beobachtung teilen, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen wir kaum glauben können, dass der Hund keine Erwartungen hat:

 

15 Uhr ist Fütterungszeit. Luki, die eben noch gechillt auf der Couch lag, kommt wie zufällig zu mir und hypnotisiert mich mit ihren Blicken. Wann geht es los?

 

Ich erinnere mich noch daran, wie Windows mit seinem charakteristischen Sound herunterfuhr. Das hat meinen Hund Max nie interessiert. Aber wenn die Melodie gegen Abend ertönte, war er sofort da: Zeit für unsere letzte Runde.

 

Wenn wir mit dem Auto ins Grüne gefahren sind – Max war ein gechillter Mitfahrer – gab es trotzdem Situationen, bei denen er zuverlässig anfing, im Auto verrückt zu spielen: Sobald ich in fremder Umgebung den Blinker setzte und ein Baum in Sicht kam, fing er an, wie wild im Auto hin und her zu laufen und zu fiepen. Ich habe damals geglaubt, er freue sich auf den Wald, in den wir jetzt fahren würden. Meine Freundin, Hundetrainerin, hat mir den Zahn gezogen. Sie war der Meinung, dass ich Max unbewusst zu viel Verantwortung für die Situation da draußen übertragen habe und er genervt war, dass er jetzt, ganz der Schäferhund-Typ, wieder alles im Blick behalten muss. Da das darauffolgende Training Wirkung zeigte, hat sich das dann schon so angefühlt, als ob der Hund in diesen Momenten mit seiner Zukunft haderte…

 

Es ist 8 Uhr: Ich liege in meinem Bett und räkele mich. Luki kommt um die Ecke gestromert und schaut nach mir. Sie streckt noch einmal die Müdigkeit aus ihren Gliedern und kommt freudig kuscheln.

 

An einem anderen Morgen ist es ebenfalls 8 Uhr. Luki schaut um die Ecke. Ich liege diesmal mit dem Handy in der Hand im Bett. Sie streckt die Müdigkeit aus ihren Gliedern, sieht mich kurz an und zieht sich auf ihren Sessel zurück. Hier sind offenbar gerade keine Kuscheleinheiten zu erwarten.

 

Sicher kennen Sie auch diese Situationen, wenn Sie mit Ihrem Hund eine neue Übung aufbauen. Er zeigt Ihnen erst einmal alles, was er schon kann. Am besten erstmal Pfötchen geben. Am besten erstmal Rolle machen. Und am allerbesten erstmal süß gucken. Das sieht doch so aus, als ob da Berechnung dahintersteckt: Irgendwie muss die ersehnte Belohnung doch zu bekommen sein!

 

Vielleicht denkt der Hund nicht an das Hundetraining am übernächsten Dienstag.

 

Aber er denkt offenbar auch nicht nur bis zur eigenen Nasenspitze.

Und nun?

 

Höchstwahrscheinlich liegen die Hunde tatsächlich nicht nachts wach und machen sich Sorgen darüber, ob morgen das Geld fürs Futter reicht. Oder ob übermorgen Frauchen ins Krankenhaus muss.

 

Aber können wir uns da sicher sein? Haben wir dem Hund die richtigen Fragen auf die richtige Art und Weise gestellt, um zu wissen, wie die Antwort lautet? Oder waren wir überhaupt in der Lage, die Antwort zu verstehen?

 

Studien haben inzwischen gezeigt, dass der Hund doch etwas weiter in die Zukunft denkt und auf Vergangenes zurückgreift.
Ein Hund nimmt die Realität nicht bloß als etwas wahr, das gerade geschieht. Er verknüpft sie mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, die ihm gewisse Erwartungen für die Zukunft ermöglichen.

 

Die Schuhe werden angezogen.

 

Das Rascheln einer Plastiktüte.

 

Der Gang zum Kühlschrank.

 

Vielleicht denkt er nicht genau wörtlich: Jetzt geht sie zum Kühlschrank und holt die Leberwurst heraus. Ich muss jetzt nur süß gucken, damit ich etwas davon abbekomme. Aber der Zahn tropft wahrscheinlich längst. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Hündische Erwartungen müssen nicht wie unsere aussehen

 

In vielen Studien der Vergangenheit wurden Tiere auf ihre Intelligenz geprüft, indem wir sie mit genau den Werten konfrontiert haben, die wir selbst als besonders wichtig erachten: mit unserer Sprache, mit unserer Logik, unserer Moral und so weiter. Dabei wurde konsequent außer Acht gelassen, dass die Tiere vielleicht ein ganz eigenes Wertsystem, eine ganz andere Logik besitzen. Einfach ihrer Lebensweise geschuldet. Inzwischen geht man schon ein klein wenig weiter. Das ist ermutigend, und ich bin gespannt auf die Ergebnisse.

 

Denn es bedeutet einfach nicht: Wenn ein Tier unsere Sprache nicht sprechen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nichts zu sagen hat. Im Gegenteil. Inzwischen wissen wir, dass Hunde sehr wohl mit uns kommunizieren. Aber wir, die Krone der Schöpfung, sind sehr oft nicht in der Lage, das Gespräch mit ihnen zu verstehen. Wir lesen ihren Körper nicht, wir können ihren Duft nicht entschlüsseln. Im Gegenzug aber scheinen Hunde uns wie ein offenes Buch zu lesen.

 

Begleiten Sie mich auf einen Spaziergang durch meine Fantasie: Stellen Sie sich vor, wir bekommen Besuch von extraterrestrischen Wesen. Einer maschinoiden Lebensform. Aus respektvoller Entfernung umkreisen sie unseren Planeten. Sie stellen fest, dass der Planet von einer offensichtlich hochentwickelten Lebensform bewohnt wird. Autos, Züge, Hubschrauber, Schiffe, Staubsauger, Computer… Diese Maschinen, die sie beobachten, haben offensichtlich den gesamten Planeten besiedelt. Interessant ist, dass organische Lebensformen gezüchtet wurden, die den Bewohnern die Arbeit maximal erleichtern: Diese Organoiden bauen ihnen Verkehrswege, Unterkünfte und stellen sich offenbar als Nahrung zur Verfügung. Immer wieder wird beobachtet, wie die Organoiden scheinbar freiwillig in die Maschinen steigen. Ein großes Rätsel bleibt den Beobachtern aber: Warum werden die Organoiden nahezu unverändert wieder ausgeschieden?

 

Der Betrachtungswinkel verändert eben alles.

Auch Enttäuschung setzt Erwartung voraus

 

Wer irritiert ist, weil etwas ausbleibt, hatte offenbar eine Vorstellung davon, was geschehen sollte. Das gilt für den Menschen im Restaurant ebenso wie für den Hund vor dem leeren Futternapf. In neueren Untersuchungen wurde gezeigt, dass Hunde genau diese Erwartungshaltung mit der entsprechenden Enttäuschung zeigen können, wenn etwas anderes passiert ist als gedacht. Vielleicht kann man das als instinktives Verhalten deuten, was für unser Monopol auf Intelligenz natürlich ausgesprochen praktisch wäre. Aber ich denke schon, dass da noch mehr dahintersteckt.

 

Ein weiteres Gedankenexperiment: Sicher haben Sie schon einmal nach einem Gegenstand gesucht. Sie wissen ganz genau, in welchem Bereich Ihrer Wohnung Sie ihn finden müssten. Er ist rot und trägt eine goldene Beschriftung. Sie scannen die Wohnung, aber Sie können den Gegenstand nicht finden. Ein paar Tage später fällt er Ihnen zufällig in die Hand. Er ist blau und hat eine schwarze Aufschrift. Unsere Erwartungen formen das Bild, das wir von unserer Realität haben.

 

Wenn schon unsere eigenen Erwartungen unsere Wahrnehmung so stark beeinflussen, sollten wir zumindest vorsichtig sein, wenn wir das Innenleben eines anderen Lebewesens beurteilen.

 

„Nur ein Tier“

 

Erst in vergleichsweise jüngerer Zeit hat sich unser Blick auf Tiere allmählich verändert. Bis dahin galten sie als vernunftlos. Und als gefühllos. Oder als nur sehr begrenzt lernfähig.

 

Trauer wurde mit Vermenschlichung in Verbindung gebracht. Bindung mit Futterabhängigkeit. Die Persönlichkeit eines Tieres wurde ins Reich der Einbildung verbannt.

 

Und ja: Erwartungen der Tiere waren einfach nur Konditionierung.

 

Sicher entstanden nicht alle diese Fehleinschätzungen absichtlich, nur um uns als etwas Besonderes herauszustellen. Untersuchungsmethoden waren noch nicht so fortgeschritten, Versuche und Auswertungen waren gefärbt von den Vorstellungen der jeweiligen Zeit. Wir haben gelernt, in bestimmten Kategorien zu denken. Schublade auf – Schublade zu. Nur ist uns gar nicht bewusst, dass es noch eine weitere Schublade geben könnte, die bisher hinter einer gut versteckten Tür verborgen geblieben ist.

 

Trotzdem bietet das Bild von einem schlichten Tier natürlich auch Vorteile für uns Menschen.

 

Ein Tier ohne Bedürfnisse lässt sich bedenkenlos in enge Ställe sperren.

 

Ein Wesen ohne Gefühle kann gefühllos behandelt werden.

 

Ein Wesen ohne Persönlichkeit lässt sich leicht austauschen.

 

Ein Wesen, dem wir kein eigenes Innenleben zugestehen, kann ohne schlechtes Gewissen in der Tiefkühltruhe landen.

 

Es ist eben leichter, ein Schnitzel zu essen, wenn man glauben darf, dass das Tier dahinter möglichst wenig Innenleben besessen hat. „Nur ein Tier“ ist keine biologische Beschreibung. Es ist meist nur ein sprachliches Beruhigungsmittel.

Die Sache mit den niederen Lebensformen

Noch bequemer wird es mit der Bezeichnung „niedere Lebensform“.

 

Niedrig im Vergleich zu wem?

 

Selbstverständlich zu uns. Wo sonst sollte man die Messlatte anlegen?

 

Ein Regenwurm hat keine Sprache, baut keine Hochhäuser und besitzt kein Smartphone. Offensichtlich hat er evolutionär einiges verpasst.

 

Dass er Böden durchmischt, organisches Material verarbeitet und in einem komplexen ökologischen Zusammenhang wirkt, ist nett. Aber zeugt das von geplantem Tun? Taugt das also was?

 

Eben.

 

Aber wenn wir ihn nach seinem Plan befragen würden, würde er uns wahrscheinlich genauso fassungs- und verständnislos anschauen wie ein Mensch, der eine andere Sprache spricht als wir und den wir nach dem heutigen Datum fragten. Nicht einmal diese einfache Frage könnte er beantworten. Und selbst wenn er sie beantworten würde, würden wir ihn höchstwahrscheinlich nicht verstehen. Oder schlimmer noch: Wenn er nach einem anderen Kalender lebt, nennt er uns aus unserer Sicht das völlig falsche Datum. Lässt das Rückschlüsse auf seine Intelligenz zu?

 

Beim Regenwurm unterscheidet sich die Art, Realität wahrzunehmen, noch viel stärker von unserer. Ist es nicht überheblich, auf seine Bedeutungslosigkeit zu schließen, nur weil wir einfach nicht in der Lage waren, die Frage verständlich zu formulieren?

 

Also lohnt sich auch da ein differenzierterer Blick:

 

Jede heute lebende Art hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich, genau wie wir. Unterschiedliche Organismen haben unterschiedliche Lösungen gefunden. Manche besitzen ein hochkomplexes Nervensystem. Andere kommen ohne eines aus und sind trotzdem seit so langer Zeit erfolgreich, dass daneben unsere eigene Art wie ein recht neues Experiment wirkt.

 

Natürlich sind diese Anpassungen nicht perfekt. Evolution plant nicht. Sie bastelt. Sie verändert Vorhandenes und produziert Kompromisse.

 

Unser eigener Körper liefert dafür das Anschauungsmaterial.

 

Die Wirbelsäule ist für aufrechtes Gehen nur mäßig geeignet. (Vielleicht fällt manchem der aufrechte Gang deshalb so schwer?) Und das menschliche Becken ist eigentlich ziemlich eng bemessen, wenn ein Kind hindurchpassen soll: Jede Geburt ist dadurch ein Tauziehen zwischen Anatomie und Kinderkriegen.

 

Tja, aber wir nennen andere Lebensformen niedrig.

Die Krone der Schöpfung

 

So sehen wir uns ja am liebsten:

 

Der Mensch als Krone der Schöpfung.

 

Als höchste Stufe.

 

Als Wesen, dem der Rest der Welt unterlegen ist.

 

Ganz ehrlich: Es ist schon erstaunlich, diesen Größenwahn immer noch zu pflegen.

 

Da tritt eine einzige Art auf, erklärt sich selbst zum Maßstab, bewertet alle anderen nach der Ähnlichkeit mit sich und kommt – völlig überraschend – zu dem Ergebnis, dass sie selbst gewonnen hat.

 

Nun besitzen wir tatsächlich außergewöhnliche Fähigkeiten. Wir können Sprache in komplexer Weise nutzen, abstrakte Zusammenhänge erfassen, Technologien entwickeln und die Folgen unseres Handelns weit vorausberechnen.

 

Zumindest theoretisch.

 

Praktisch sind wir in der Lage, sehr genau zu erkennen, dass wir Lebensräume zerstören, Arten verdrängen, Meere vermüllen, Böden schädigen und klimatische Bedingungen verändern – und anschließend engagiert darüber zu diskutieren, ob wirtschaftliches Wachstum nicht doch wichtiger ist.

 

Eine erstaunliche Form von Intelligenz.

 

Wir können Konsequenzen über Jahrzehnte voraussagen, aber ein Hund soll keine Erwartung für die nächsten zehn Minuten besitzen. Vielleicht testet er uns ja die ganze Zeit und wir haben den Test schon längst verloren! Wir senden ständig Signale aus, die ganz offenbar nicht zueinander passen. Und an seinen Sinnen können wir uns gleich gar nicht messen. Unsere Reaktion auf das, was der Hund ganz selbstverständlich wahrnimmt, ist kaum angemessen. Können wir zum Beispiel den hormonellen Status unseres Gegenübers riechen? Im Prinzip schon, aber wir tun es nicht bewusst. Und dass wir es können, glauben wir nicht.

 

Ein kurzes Nachdenken darüber lohnt sich …

Würde darf nicht an Intelligenz abhängen

 

 

Das eigentliche Problem beginnt dort, wo wir aus bestimmten Fähigkeiten einen höheren Wert ableiten.

 

Je intelligenter wir ein Tier einschätzen, desto eher sind wir bereit, ihm Gefühle, Bedürfnisse und Schutzwürdigkeit zuzugestehen.

 

Aber was ist mit einem Lebewesen, das weniger lernfähig zu sein scheint? Darf man mit ihm beliebig umgehen?

 

Würde kann nicht davon abhängen, wie ähnlich ein Wesen uns ist oder wie beeindruckend es unsere Aufgaben löst. Empfindungsfähigkeit, eigenes Erleben und das Interesse an Unversehrtheit verschwinden nicht, nur weil ein Tier keinen Spiegeltest besteht.

 

Vielleicht sollte ein Lebewesen überhaupt nichts leisten müssen, damit wir ihm zugestehen, nicht grundlos leiden zu müssen.

 

Das Hier und Jetzt als romantische Verzerrung

 

Auch der Satz vom Hund, der nur im Moment lebt, ist deshalb nicht ganz harmlos.

 

Er kann liebevoll gemeint sein. Als Einladung, vom Hund etwas über Gegenwärtigkeit zu lernen. Dagegen ist nichts einzuwenden.

 

Schwierig wird es, wenn aus dieser romantischen Vorstellung eine Verzerrung wird.

 

Wenn der Hund keine Vergangenheit hat, muss man seine Erfahrungen weniger ernst nehmen.

 

Wenn er keine Zukunft erwartet, muss man weniger darüber nachdenken, wie vorhersehbar oder bedrohlich eine Situation für ihn ist.

 

Wenn er immer nur im Jetzt lebt, erscheint jedes Verhalten als spontane Reaktion – und nicht als Ergebnis von Lernen, Erinnerung, Erwartung und emotionaler Bewertung.

 

Dann wird aus dem Zen-Meister plötzlich wieder die Reiz-Reaktions-Maschine. Nur hübscher verpackt.

 

Dabei wäre es viel interessanter, genauer hinzusehen.

 

Vielleicht braucht es keine Krone

 

Die Leistungen des Menschen verblassen doch nicht, wenn wir anerkennen, dass Tiere mehr können, als wir ihnen lange zugestanden haben.

 

Wir verlieren nichts, wenn ein Hund Erwartungen besitzt.

 

Wir verlieren auch nichts, wenn wir Schweinen Persönlichkeiten zugestehen, wenn wir anerkennen, dass Krähen planen, Elefanten trauern oder Kraken Probleme lösen.

 

Wir verlieren lediglich die bequeme Vorstellung, dass es gleichgültig sei, was wir mit anderen Lebewesen tun.

 

Vielleicht war und ist die Krone deshalb immer so wichtig.

 

Sie schafft Abstand.

 

Nur gibt es auf der Welt keinen Thron.

 

Es gibt ein Netz aus Abhängigkeiten, Beziehungen, Stoffkreisläufen und Lebensformen.

 

Bakterien, Pilze, Pflanzen, Insekten, Würmer und Tiere schaffen Bedingungen, ohne die wir keinen Tag bestehen könnten. Vieles, was wir „niedrig“ nennen, hält den Boden unter unseren Füßen lebendig.

 

Wir dagegen können diesen Boden innerhalb erstaunlich kurzer Zeit ruinieren.

 

Vielleicht sollten wir die Krone also vorsichtig absetzen.

 

Nicht aus falscher Bescheidenheit.

 

Nur damit wir endlich sehen können, worauf wir eigentlich stehen.

 

 

 

 

Quellen und weiterführende Literatur

  • Bräuer, J. & Belger, J. (2021): Dogs display owner-specific expectations based on olfaction.
  • Brucks, D. et al. (2017): Reward type and behavioural patterns predict dogs’ success in a delay of gratification paradigm. Scientific Reports.
  • Cuaya, L. V. et al. (2023): Representation of rewards differing in their hedonic value in the dog brain. Scientific Reports.
  • D’Aniello, B. et al. (2018): Interspecies transmission of emotional information via chemosignals: from humans to dogs. Animal Cognition.
  • Fugazza, C., Pogány, Á. & Miklósi, Á. (2016): Recall of others’ actions after incidental encoding reveals episodic-like memory in dogs. Current Biology.
  • Huber, L. et al. (2025): Canine perspective taking: anticipating the behavior of an unseen human.
  • Parr-Cortes, Z. et al. (2024): The odour of an unfamiliar stressed or relaxed person affects dogs’ responses to a cognitive bias test. Scientific Reports.
  • Völter, C. J. et al. (2023): Dogs’ expectations about occlusion events: from expectancy violation to exploration. Proceedings of the Royal Society B.